Berlins Wohnraumpolitik ist mangelhaft

Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften haben im Jahr 2018 3.746 Wohnungen gekauft, aber nur 2.937 neu gebaut.

Alleine in Pankow müssten aber ca. 3000 Wohnungen jährlich gebaut werden, um dem Bevölkerungszuwachs in Pankow gerecht zu werden.

Der Senat hat seine selbst gesteckten Wohnungsbauziele weit verfehlt, was bei der derzeitigen Senatsbesetzung auch nicht verwunderlich ist.

Anstatt alle Kräfte zielgerichtet auf die Schaffung von neuen Wohnraum zu bündeln, werden wertvolle finazielle und personelle Ressourcen für Scheindebatten zu Rückkäufen, Enteignungen oder Mietpreisbremsen vergeudet. Wie ein Zukauf von Wohnungen den Wohnungsmarkt entlasten soll erschließt sich wohl nur dem R2G Klientel und bleibt den klar Denkenden nicht nachvollziehbar.

Die Genossen von SPD und Die Linke in Pankow sind der Meinung ihre fehlgeschlagene Wohnungsbaupolitik nun mit absurden Abwendungsvereinbarungen und hohen Vertragsstrafen für Eigentümer und Erwerber zu kompensieren, um von ihrem Versagen abzulenken. Das ist nicht mehr als Wahlpropaganda, wohl wissend, dass in die Grundrechte von Eigetnümern nicht eingegriffen werden kann.

Alle erdachten Regelungen bis hin zur Mietpreisbremse haben bisher nicht gegriffen und werden dies auch nicht tun.

Hier hilft nur bauen und keine Gängelung von Investoren, welche bauen wollen, um den Wohnungsmarkt zu entlasten. Ein ausreichendes Angebot von Wohnraum senkt die Mietpreise automatisch. Dafür braucht es keine ideologischen Hirngespinste.