Es lebe der Stillstand!

Das kommt dabei heraus, wenn R2G Utopien auf die Wirklichkeit treffen.

Möbelhäuser ohne Parkplätze, Gütertransport per Lastenfahrrad, Einrichtung von Begegnungsstraßen, Parkraumvernichtung und Straßeneinengungen.
Dies sind nur einige wenige Beispiele autofeindlicher Pankower Bezirkspolitik. Auf dem aus dem vorherigem Jahrhundert stammenden und völlig maroden Straßennetz ist das Verkehrschaos täglich zu bestaunen.
Die Planungen für die Entwicklungsgebiete Heinersdorf, Blankenburger Süden, Pankower Tor und verschiedener Infrastrukturprojekte, wie dringend benötigte Schulen und Kindergärten, sind allesamt von einem immer noch nicht vorliegenden Verkehrskonzept abhängig. Trotz vollmundiger Versprechen sieht sich der Staatssekretär für Verkehr Jens-Holger Kirchner nicht in der Lage endlich zu liefern. Grün lässt grüßen. Kirchner war schon als Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung in Pankow eine Fehlbesetzung. Durch den Wechsel in den Senat ist dies nicht besser geworden.

Nur noch kurz die Welt retten und die bösen Autos abschaffen. Basta! Die Post können ja Brieftauben bringen, Postkutschen Pakete. Die Hebamme kommt mit dem Fahrrad zur Entbindung, und in brenzligen Fällen kommt der Wanderchirurg zu OP.

Wann gedenken die politisch Verantwortlichen ein zwischen ÖPNV, Fahrrad und Auto ausgewogenes Konzept vorzulegen? Wir würden sagen, es ist wie beim Flughafen BER. Fertigstellung Nie! Oder: Wenn die Autos fliegen lernen!