Bericht über eine themenbasierte Reise in die Partnerstadt Kolberg

Die BVV Pankow wurde wieder vom Stadtparlament in Kolberg zu den alljährlichen Feierlichkeiten des 17./18.03. eingeladen.

Für die AfD-Fraktion-Pankow fuhr unser Fraktionsmitglied Tobis Thieme nach Pommern in die ehemalige deutsche Hafenstadt, um der Opfer der kriegerischen Auseinandersetzungen und Gewaltherrschaft in der Zeit um 1945 auf beiden Seiten zu gedenken.

Es wurden alle Opfer mit Kranzniederlegungen bedacht. Außer der BVV-Delegation waren auch Vertreter der Bundeswehr, u.a. ein Generalmajor des Wachregiments der Julius-Weber-Kaserne, hochrangige Generäle des Nato-Stützpunktes Stettin, dem Vertriebenenverband Deutschlands, Warschauer Politiker und ehemalige Kämpfer von damals anwesend.

Im Namen des Bezirksamtes Pankow sowie der BVV wurden an zwei Ehrendenkmälern und auch an Grabsteinen für die gefallenen deutschen Soldaten Kränze niedergelegt.

Um keinen Affront innerhalb der BVV-Delegation hervorzurufen, legte Herr Thieme nach Abschluss der offiziellen Zeremonie einen privaten Kranz am deutschen Ehrenmahl nieder.

Herr Thieme führte offenherzige, politisch unbelastete Gespräche mit den letzten lebenden vertriebenene Deutschen, welche damals noch Kinder waren, sowie mit den polnischen Vertriebenen aus Ostpolen.

Der Gedanke der Aufrechterhaltung der Erinnerung an die damaligen Geschehnisse, unvoreingenommen und unbelastet von den politischen Kräften, stand im Vordergrund der vielfältigen Teilnehmer dieses Treffens. Dieses Wissen muss von Generation zu Generation weitergegeben werden, als Bestandteil der sich entfaltenden Städtepartnerschaft.

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