Empfang des Bezirksverbandes der Gartenfreunde Pankows e.V

Liebe Mitglieder des Bezirksverbandes, sehr geehrte Wähler,

am Montag dem 13.02.2017 war unser Fraktionsmitglied Tobias Thieme, welcher auch  Mitglied des Kleingartenbeirates des Bezirkes Pankow ist,  zu einem Empfang des Bezirksverbandes der Gartenfreunde Pankows e.V. eingeladen.

Die Vorsitzende, Fr. Kleinau, begrüßte die Vertreter von vielen Kleingartenanlagen mit einem Resümee´ der Arbeit in den grünen Lungen Pankows und nahm Stellung zu der Zusammenarbeit mit Bezirksamt und Senat.

Nach dem Lob und Ermutigung an tausende Kleingärtner bezüglich der satzungsgemäßen Bewirtschaftung der Parzellen berichtete Frau Kleinau aber auch über viele Sorgen zum Erhalt dieser Gemeinschaften.

So laufen die Pacht-und Bestandsgarantien vom Land Berlin bei einigen KGA´s aus. Es existiert aber auch ein großer infrastruktureller Druck der wachsenden Stadt, d.h., Privatinvestoren versuchen Land für Wohnungsprojekte zu kaufen.  Es stehen auch einige KGA´s auf Erbengemeinschaftsland, welche Ihre Parzellen nun verkaufen wollen. Letztendlich haben auch einige Kleingärtner im Zuge der letzten Jahrzehnte die Umwandlung in Privatboden  realisiert und wollen nun ebenfalls gewinnträchtig verkaufen.

Aber es gibt interessante Gegenbewegungen des Bezirksverbandes , nämlich eine größere Einbindung gesellschaftlicher Gruppen, wie Kinder und Quartiersbewohner. Die KGA´S werden in das Wohnumfeld eingebunden, öffnen sich mit selbst betriebenen Spielplätzen, geben den Anwohnern Teilhabe zum Erholen. Der  Verband bildet auch einzelne gärtnerische Berufe aus, leistet Bildungsarbeit.

Es werden  neben dem klassischen Gärtnern auch Schul-, Kita- und Mehrgenerationsgärten angeboten, um so den sozialen Zusammenhalt und die Vernetzung zu fördern. Diese grünen Stadtgebiete stellen Biodiversität mit Artenreichtum, Sortenvielfalt und Erzeugnisse für die kleine Versorgung dar. Das Wort „Urban Gardening“ fällt.

Schwieriger wird es dann bei den Eingriffs- und Ausgleichsregelungen in Bezug auf den vorrückenden Wohnungsbau. So scheint der Blankenburger Süden eine Schneise in einige KGA-Gebiete schlagen zu müssen. Wenn KGA´s aber z.B., wie schon praktiziert, als „Erhaltenswerte  Erholungsflächen“ eingestuft werden, oder sie als Kompensationsflächen für anderweitig bebaute Flächen eingetragen/anerkannt werden, ist ein wichtiger Schritt in Richtung Erhalt dieser getan. Praktisch wird oft auf eine Kompensation wegen fehlender zur Verfügung stehender Flächen, trotz gesetzlichem Vorbehalt, in Pankow verzichtet.

Die Strategie des Verbandes entspricht ganz dem AfD-Wahlprogramm, in dem es heißt, „…den Menschen muss der Naturschutz und die damit verbundenen Flächen dienlich sein…“.

Wir unterstützen auch im Kleingartenbeirat das Mitspracherecht der Betroffenen im Flächennutzungsplan.

Abgesehen vom Bürgermeister Herrn Benn war Tobias Thieme der einzige Vertreter der BVV. Herr Thieme versicherte einzelnen Vorstandsmitgliedern des Vereins den Beistand der AfD u.a. in der Angelegenheit Blankenburger Süden, da auch dort ca. 10 KGA´s betroffen sind.

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