„Klimaschutz“ oder Wohnungsbau? -Pankow steht sich selbst im WEG

„KLIMASCHUTZ“ ODER WOHNUNGSBAU? – PANKOW STEHT SICH SELBST IM WEG

Nun gibt es die verschiedensten Initiativen von sogenannten Klimarettern. Die Einen verzichten aufs Auto und die Anderen auf Nachwuchs. Schließlich könne man so CO2-Emissionen senken und damit das Weltklima schützen. Noch andere – das Pankower Bezirksamt beispielsweise – geht nicht minder forsch heran: Es verhindert sozialen Wohnungsbau! Als Begründung dient dabei der für Pankow verkündete „Klimanotstand“. Der bauaktive Senat und die bauwillige GESOBAU sind erzürnt. Der zuständige Stadtrat, Vollrad Kuhn (Grüne), nennt es Zielkonflikt.

Aus seiner Sicht steht im Areal des Schlosspark-Kiezes der Wohnungsbau dem „Klimaschutz“ im Wege. Senat und Gesobau sehen es genau andersherum: der „Klimaschutz“ stehe dem Wohnungsbau im Wege. Der entsprechende B-Plan, den der Berliner Bausenator, Sebastian Scheel (Linke), schlichtweg als „Verhinderungs-B-Plan“ bezeichnet, ist vom Bezirksamt Pankow bereits beschlossen worden. Da haben sich die Klimakämpfer von Pankow in eine ausweglose Situation manövriert, denn: Berlin hat „Klimaziele“ und Wohnungsnot.

Eine Auflösung dieses Konflikts könnte darin bestehen, dass der Senat die Angelegenheit an sich zieht. Damit wäre Pankow aus dem Spiel. Aber so ist das mit ideologischen Träumereien. Wenn’s zum Schwur kommt, muss ein Traum geopfert werden – in diesem Falle der Wohnungsbau.

Aus Sicht der AfD-Fraktion in der Pankower BVV ist es ein Irrwitz, dass die Klimapropaganda zur Verhinderung von sozialem Wohnungsbau führt. Ganz offensichtlich steht sich Pankow selbst im Weg. Jetzt zeigen unberechenbare Willkommenskultur und fanatischer Klimarettungswille ihre ganz praktischen Folgen.

Wer dem entgegensteht, macht sein Kreuz am 26. September bei der AfD!